Die E-Zigarette

E-Rauchen – was ist das?

Unter elektronischem Rauchen, oder auch kurz „Dampfen“ genannt, versteht man einen Vorgang, bei dem durch Erhitzen einer Heizspirale im Inneren des Verdampfers aus Liquid Dampf erzeugt wird, der dann wie bei einer konventionellen Zigarette inhaliert wird. Dieser Dampf ist durch Lebensmittelaromen verfeinert, sodass Sie ihn in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen genießen können. Außerdem kann er mit unterschiedlich großen Mengen an Nikotin versetzt werden.

Bei der Dampf-Produktion entstehen im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten keine Verbrennungsstoffe wie Teer und Kondensat. Durch den dadurch völligen Wegfall der krebserregenden Stoffe reduziert sich das Gesundheitsrisiko auf die Nebenwirkungen des Nikotins.

Die E-Zigarette bietet im Gegensatz zu Nikotin-Pflastern und -Kaugummis den Vorteil dass Ihnen die Rauch-Handlung, sowie das Rauch-Gefühl im Hals erhalten bleibt. So können Sie an Ihren gewohnten Ritualen festhalten und merken fast keinen Unterschied zur normalen Zigarette, obwohl das Dampfen nun wesentlich weniger schädlich ist.

Zusammenfassung:

 

  • gewohntes Rauchgefühl wie bei einer konventionellen Zigarette

  • Befriedigung der Lust auf Zigaretten und des Nikotin-Bedarfs

  • Kein Teer, kein Kondensat, keine zusätzlichen Schadstoffe (außer Nikotin)

  • Möglichkeit des Konsums in Rauchverbotszonen wie Restaurants, Bars, öffentliche Gebäude, Zug, Flugzeug, Kino, Konzert, Theater usw.

  • Keine Belästigung von Nichtrauchern, da der unangenehme Rauch-Geruch wegfällt und der Dampf nicht Passiv-Schädlich ist

  • Keine Brandgefahr, keine Asche, keine Kippen, kein schlecht riechender Aschenbecher

  • keine gelben Wände, Vorhänge, Finger, Zähne etc.

  • weniger Umweltbelastung
     

  • erhebliche Kostenersparnis im Vergleich zur normalen Zigarette


Funktionsweise der E-Zigarette

Die elektronische Zigarette besteht in der Regel aus drei Teilen:

  • Mundstück oder Depot mit Flüssigkeit

  • Verdampfer

  • Akku mit Unterdruckschalter oder Knopf und Steuerelektronik

Der Akku wird entweder mit Hilfe des Unterdruckschalters beim Ziehen automatisch, oder durch Drücken eines Knopfes aktiviert.

Durch die Spannung und abgegebene Stromstärke des Akkus wird im Inneren des Verdampfers eine Heizspirale erhitzt, die dann den Dampf produziert.

In der Regel handelt es sich hierbei um wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus, die recht lange halten und keinen Memory-Effekt haben.

Laden kann man diese mit speziellen Ladegeräten über USB, Steckdose oder den Zigarettenanzünder im Auto.

Akkus mit Unterdruckschalter haben in der Regel am Ende ein LED-Licht, das beim Ziehen leuchtet und wenn der Akku leer ist blinkt.

Akkus mit Knopf verfügen meistens über eine Tastensperre. Hier blinkt die Taste, wenn der Akku leer ist.

Der Verdampfer enthält entweder direkt das Liquid, oder wird durch ein Depot im Mundstück damit versorgt. Durch Dochte wird das Liquid dabei zur Heizspirale transportiert, die dann mit der Energie des Akkus die Flüssigkeit in Dampf umwandelt, der dann durch das Mundstück beim Ziehen nach außen transportiert wird.

Der Docht im Inneren der Heizspirale sollte nie ganz trocken werden, da er sonst ankokeln kann. Sorgen Sie also stets für eine ausreichende Liquid-Zufuhr.

Das Mundstück ist in manchen Fällen gleichzeitig das Depot. Dann wird es mit dem dafür vorgesehenen Liquid befüllt und etwa einmal pro Woche ganz gewechselt.

Handelt es sich um eine Mundstück ohne Depot, kann es unter heißem Wasser ausgewaschen werden.

Die Depots verschiedener Hersteller können miteinander kompatibel sein. Die Füllmenge des Depots hängt vom jeweiligen Modell ab.


Gesundheit

Um die gesundheitlichen Vorteile des Dampfens zu verstehen, muss man erst einmal wissen, welche Schadstoffe man beim normalen Tabakrauchen zu sich nimmt.

Die zwei hauptsächlichen Gefahrenquellen bei normalen Zigaretten, die auch auf den Packungen angegeben werden, sind Nikotin und Kondensat, auch als Teer bezeichnet.

Beim Rauchen entsteht durch das Verbrennen von Tabak und Papier Kohlenmonoxid, von dem sich der Teer in der Lunge absetzt.

Dieser Kondensat enthält außerdem circa 4000 Schadstoffe, die großteils als giftig oder sogar hoch giftig klassifiziert wurden. Des Weiteren wurden zwischen 65 und 85 Stoffe als krebserregend nachgewiesen.

Nikotin ist ein Nervengift und löst die Sucht aus. Es verursacht keinen Krebs, kann allerdings zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen.

Bei der E-Zigarette werden nun, außer dem Nikotin, nur völlig unschädliche Stoffe, wie Propylenglycol, vedgetable Glycerin, Lebensmittelaromen und Wasser verdampft. Somit fallen also 4000 Schadstoffe, sowie das Krebsrisiko weg. Es bleibt also nur unter Verwendung von nikotinhaltigen Liquids das Risiko einer Herz-Kreislauf-Schädigung.


Wissenschaftliche Erkenntnisse:

Anders als fälschlicherweise angenommen wird existieren bereits einige Studien zur E-Zigarette, die lediglich nicht in Deutschland durchgeführt wurden.

So findet man Ergebnisse von einer Studie in Neuseeland, einer Meta-Studie von Zachary Cahn und Prof. Michael Siegel an der Berceley-Universität in Californien und der „School of Public Health“ an der Boston-Universität, sowie einer italienischen Pilot-Studie.

Ebenso empfehlen zahlreiche wissenshcaftliche Publikationen und hochkarätige Wissenschaftler die Benutzung der E-Zigarette anstelle von konventionellen.

 

Propylenglycol

Am Propylenglycol wird kritisiert, dass noch keine Langzeitstudien bezüglich des Inhalierens über einen langen Zeitraum vorliegen. Allerdings muss man dagegen argumentieren, dass PG seit Jahrzehnten als Lebensmittelzusatz zugelassen ist. Des Weiteren ist PG auch in Asthmasprays enthalten, die ebenfalls über lange Zeit regelmäßig inhaliert werden.

Auch in weiteren 717 Medikamenten ist es enthalten. Außerdem ist PG auch in den Nebelmaschinen auf Konzerten und in Diskotheken enthalten.

 

Passiv-Rauch

In der oben schon erwähnten Studie aus Neuseeland wurde bereits 2008 belegt, dass das verdampfte Nikotin zu 98% im Körper behalten wird.

Auch die restlichen Bestandteile des Liquids wurden im Februar 2012 auf Passiv-Schädlichkeit getestet. Insgesamt darf man aufgrund dieser Forschungsergebnisse davon ausgehen, dass der ausgeatmete Dampf der E-Zigarette keinerlei Gefahr für umstehende Personen darstellt.

 

Fazit:

Im Gegensatz zur normalen Zigarette wird bei der E-Zigarette „nur“ noch das Nikotin aufgenommen, die restlichen 4000 Schadstoffe, sowie das Krebsrisiko, fallen weg.

Auch für Passiv-Raucher, wie unter anderem Kinder und Haustiere im Haushalt, entfallen die Schadstoffe.

Somit ist die E-Zigarette weit weniger schädlich als die konventionelle.

Um jegliche Schädigung ganz auszuschließen, empfehlen wir, das Nikotin langsam zu reduzieren, bis es weggelassen werden kann, ohne dass dabei Entzugserscheinungen ausgelöst werden.

Fairerweise muss man natürlich noch erwähnen, dass es bislang noch keine, von offiziellen Stellen bestätigten, europäischen Studien, insbesondere Langzeitstudien gibt, die die Unbedenklichkeit für den Markt ausweisen. Daher ist bislang auch noch kein Beschluss gefällt worden, ob es sich bei den E-Zigaretten nun um ein Genussmittel, ein Lebensmittel, oder ein Arzneimittel zur Rauchentwöhnung handelt.

Dennoch können Sie nur selbst entscheiden, ob Sie bei herkömmlichen Zigaretten bleiben, deren Schädlichkeit schon bewiesen ist, ganz aufhören zu Rauchen, oder den Aussagen von inzwischen millionen von Dampfern vertrauen, die alle von einer stark verbesserten Gesundheit aufgrund des Umstiegs zur E-Zigarette sprechen.


E-Raucher-Tipps für Einsteiger

„Welche E-Zigarette soll ich als Anfänger kaufen?“, „Welches Modell ist das Beste für einen Einsteiger?“ - Ganz oft werden uns Fragen wie diese gestellt.

Hier möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, die Ihnen die Entscheidung für das richtige Modell erleichtern sollen.

Dazu ist es wichtig, dass Sie sich zunächst folgende Fragen stellen:


Wie viele Zigaretten habe ich bisher täglich geraucht?

Sehr wichtig für die Entscheidung ist die Menge des bisherigen Zigaretten-Konsums. Daran lässt sich grob eingrenzen, welche Größe Ihre spätere E-Zigarette haben sollte.

Haben Sie bisher nur gelegentlich, oder wenig geraucht (bis zu 10 Zigarette täglich), könnte ein kleines Mini- oder Slim-Modell ausreichen. Diese kleinen E-Zigaretten sehen den normalen Zigaretten von Optik und Größe ähnlich, haben eine Akku- und Depot-Kapazität von 3-10 Zigaretten und erzeugen etwas weniger Dampf und ein etwas geringeres Flash-Gefühl, als die Großen.

Durchschnittliche bis starke Raucher werden mit diesen kleinen Geräten vermutlich wenig Freude haben, außer sie werden lediglich als Zweitgerät für unterwegs genutzt, da das notwendige häufige Befüllen und Akkuladen starken Rauchern schnell lästig werden könnte. Außerdem wird durch diese Minis eine geringere Dampfmenge produziert und aufgenommen, sodass sich eventuell keine ausreichende Befriedigung einstellt, was zu einem Rückfall zur konventionellen Zigarette führen könnte.


Welche Nikotin-Stärke hatten meine bisherigen Zigaretten?

Auch diese Frage gibt einen wichtigen ersten Hinweis auf die Größe und Beschaffenheit Ihrer späteren E-Zigarette.

Zunächst gilt einmal die einfache Regel „je größer das Modell ist, umso intensiver wird das Gefühl“, da größere Modelle mehr Dampf auf einmal produzieren.

Natürlich kann die Stärke auch über den Nikotin-Gehalt der Liquids gesteuert werden, aber wenn Sie sich gleich für ein größeres Modell entscheiden, reicht Ihnen auch als Raucher starker Zigaretten eine geringere Nikotin-Stärke aus.

Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, durch die Wahl eines Akkus oder Akkuträgers mit verstellbarer Spannung, die Intensität des Dampfes zu variieren.


Wie wichtig ist mir das Aussehen meiner E-Zigarette?

Die Frage nach der Optik ist den meisten Einsteigern sehr wichtig. Dabei legen einige sehr großen Wert darauf, dass sie einer konventionellen Zigarette möglichst ähnlich sieht.

Allerdings sollten Sie sich dabei überlegen, ob Sie die Ähnlichkeit zur normalen Zigarette wirklich der Intensität des Flash-Gefühls vorziehen, mit dem Risiko, dass dafür die Raucher-Befriedigung ausbleibt.

Des Weiteren bringen die E-Zigaretten, die den konventionellen zum Verwechseln ähnlich sehen, das Problem mit sich, dass man sie in vielen Nichtraucher-Bereichen nicht benutzen kann, weil sich viele dadurch gestört fühlen und normale Raucher dadurch animiert werden könnten, sich eine Tabak-Zigarette anzustecken.

Somit kann es durch die Optik oft zu Diskussionen und Ärger kommen. Übrigens ist diese Verwechslungsgefahr der einzige Grund dafür, dass in einigen Fluglinien das Benutzen der E-Zigarette bereits verboten ist.


Was darf Ihr Einsteiger-Set kosten?

Preislich finden Sie bei uns E-Zigaretten von 19,95 bis 99,95, so ist also für jeden Geldbeutel etwas dabei. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass kleinere, günstigere Verdampfer bei einem starken Raucher schneller verschleißen können, als größere, die auf Viel-Dampfen ausgelegt sind.

Generell handelt es sich bei all unseren Produkten um geprüfte Qualitätsware, jedoch sind die einzelnen Modelle jeweils auf unterschiedlich starke Raucher ausgelegt.

Vom Billig-Discount im Internet raten wir Ihnen ab, da diese Produkte oft nicht so hochwertig sind uns so nicht lange halten. Also lieber gleich etwas gutes, von dem man länger etwas hat.

Des Weiteren sollten Sie sich vor dem Kauf vor Augen führen, wie viel Geld Sie monatlich in konventionelle Zigaretten investiert haben, um einen Anhaltspunkt für den Preis-Vergleich zu haben.


Was sollte man außerdem beachten?

  • Da die Verdampfer nicht auf einen Dauer-Gebrauch ausgerichtet sind, sollten Sie als durchschnittlicher bis starker Raucher am besten zwei E-Zigaretten besitzen, damit Sie nicht so oft Abkühl-Pausen einhalten müssen. Daher beinhalten fast alle unsere Starter-Sets zwei Geräte. Eventuell wäre es sinnvoll, sich gleich einen zusätzlichen Verdampfer mitzunehmen, da am Anfang oft Anfänger-Fehler passieren und so ist es gut einen Ersatz zu haben.

  • Fangen Sie auch als Wenig- oder Light-Raucher nicht gleich komplett ohne Nikotin an, da Ihnen sonst wahrscheinlich etwas fehlt und so das Risiko betseht, dass Sie doch wieder zur konventionellen Zigarette greifen. Also lieber erstmal mit Nikotin, denn das können Sie dann auch langsam reduzieren.

  • Übertreiben Sie den Konsum am Anfang nicht. Natürlich ist die neue E-Zigarette am Anfang besonders interessant, schmeckt toll und lässt sich überall benutzen, doch beachten sie dabei, dass das flüssige Nikotin zeitverzögert wirkt. So sollten Sie am Anfang unbedingt nach 10-15 Zügen eine Pause einlegen, um eine Überdosierung und eventuell daraus resultierende Kopfschmerzen zu vermeiden.

  • Am einfachsten ist der Umstieg zur E-Zigarette, wenn man die konventionellen Zigaretten sofort weglässt und nur noch die E-Zigarette benutzt. So werden Sie spätestens nach 1-2 Wochen feststellen, dass Ihnen die normalen Zigaretten nicht mehr schmecken würden und Ihnen der Rauch- Geruch anderer Personen negativ auffällt.

  • Haben Sie Geduld und üben Sie das E-Dampfen. Beim Umstieg müssen Sie sich erst an ein verändertes Zugverhalten gewöhnen. An einer E-Zigarette zieht man in der Regel sanfter und dafür länger, als an einer konventionellen. Verlieren Sie also nicht die Geduld, falls es bei Ihnen am Anfang noch nicht so gut klappt und Sie daher noch nicht so viel Dampf produzieren können.

Sind Sie sich dennoch unsicher, für welches Modell und welchen Geschmack Sie sich entscheiden sollen, dann kommen Sie am besten einmal persönlich in einer unserer Filialen vorbei und bringen Sie circa 30-60 Minuten Zeit für eine ausführliche Beratung mit. Gemeinsam finden wir für jeden das passende Modell und den richtigen Geschmack. Außerdem haben wir so die Möglichkeit Ihnen die Benutzung der E-Zigarette zu zeigen und zu erklären, um Anfänger-Fehler zu vermeiden.

Wir wünschen Ihnen jetzt schonmal viel Erfolg beim Umstieg!